DREAM-Zentren in Beira von Zyklon Idai zerstört 

Hunderte Frauen, Männer und Kinder warten auf Hilfe


Der verwüstete Eingangsbereich des DREAM-Zentrums Polivalente in Beira

Abgedeckte Häuser, umgeknickte Strommasten, zerstörte Slumhütten und überall Wasser, Wasser, Wasser. Die Lage in Mosambik und besonders in der Stadt Beira ist katastrophal.

Die ärmsten Menschen haben nun gar nichts mehr.

Sie retteten, was zu retten ist, nehmen ihre letzten Habseligkeiten und suchen Schutz. Auch in den weniger zerstörten Gebäudeteilen des DREAM-Zentrums. Seit der Zyklon Idai die Stadt zerstörte, leisten die Mitarbeiter von DREAM Nothilfe für die Menschen in Beira. 


Jetzt ist Hilfe gefragt!
Bitte spenden Sie an die Deutsche AIDS-Stiftung!

Idai hat das DREAM-Zentrum stark zerstört

Damit wir mithelfen können, die zerstörten DREAM-Zentren schnell wieder auf zu bauen. In den Zentren versorgt DREAM hunderte Menschen, die HIV-infiziert und auf ihre Medikamente angewiesen sind. Labor, Lager, Küchen und Büros sind stark beschädigt.

DREAM-Mitarbeiter kümmern sich unter schwierigsten Bedingungen um eine Notversorgung.

Damit besonders auch Schwangere weiter ihre Medikamente nehmen können. Nur so kann ihr Baby gesund auf die Welt kommen. 


Die Situation in Beira ist weiterhin dramatisch: Die Mitarbeiter in den beiden DREAM-Zentren leisten aktuell humanitäre Hilfe an Hunderten Verwundeten, Kindern mit Atemwegsinfektionen, Schwangeren, Menschen mit Durchfall- und anderen Erkrankungen, Menschen, die auf dem Gelände der Zentren campieren und nach Hilfe suchen. 

Impfung gegen die Cholera im DREAM-Zentrum

Die Krankenhäuser und Gesundheitszentren in der vom Zyklon betroffenen Region sind überfüllt mit Verwundeten und man fürchtet die Cholera. So haben am 3. April 2019 die Hilfsorganisationen in Mosambik, eine Impfkampagne begonnen, der sich auch DREAM angeschlossen hat, um die Ausbreitung der Cholera einzudämmen.

Von Dieter Wenderlein, unserem Kontaktmann zu DREAM, erreichte uns ein Hilferuf: 

Am dringendsten brauchen wir sauberes Wasser, Wasserfilter, Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Decken, Medikamente, Desinfektionsmittel, Seife und Verbandsmaterial!“

Gute Hygiene und sanitäre Anlagen sind derzeit vordringlich, um die Ausbreitung von Cholera und anderen Erkrankungen zu vermeiden.

In der Innenstadt von Beira befinden sich das Zentrum „Polivalente“, das knapp 3.800 HIV-Patienten medizinisch versorgt, sowie das angeschlossene Ernährungszentrum, in dem bis zum Zyklon täglich etwa 300 Kinder aus prekären Verhältnissen eine warme Mahlzeit erhielten, darunter eine größere Gruppe Straßenkinder. 

Kinder warten vor dem Ernährungszentrum

Die beiden Gebäude wurden durch den Zyklon und die Überschwemmungen schwer beschädigt. Das Zentrum ist derzeit Anlaufpunkt für etwa 1.000 Hilfesuchende, darunter viele Kinder, teilweise mit Müttern sowie alte Menschen. Das zeigt, wie dramatisch die Situation ist. 

Allerdings können aus logistischen Gründen derzeit nicht mehr als etwa 500 Kinder täglich mit einem warmen Essen versorgt werden.


BITTE SPENDEN SIE! 

Stichwort: „Nothilfe Beira (Mosambik)“