HIV-positive Mütter brauchen eine vertrauensvolle Beratung zu HIV und AIDS


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HIV-positive Mütter stehen vor vielen Problemen. Sie müssen den Schock über einen positiven HIV-Test verarbeiten und gleichzeitig weiter wie bisher für ihre Kinder sorgen. Viele von ihnen haben Angst, an AIDS zu erkranken und sich dann nicht mehr um ihre Kinder kümmern zu können. In ihrer Situation ist es deshalb besonders wichtig, sich über HIV und AIDS zu informieren, rasch eine Therapie zu beginnen und sich mit anderen HIV-positiven Müttern auszutauschen. 

Deswegen fördert die Deutsche AIDS-Stiftung seit vielen Jahren Wochenendfreizeiten für HIV-positive Frauen und ihre Kinder. Die meisten Mütter hatten schon seit Jahren keine Auszeit mehr. Weil auch für die Kinderbetreuung gesorgt ist, haben die Mütter viel Zeit für sich und miteinander. Eine besondere Stütze sind die mitreisenden Sozialarbeiterinnen. Sie sprechen mit den Frauen über HIV und AIDS und haben immer ein offenes Ohr für ihre Probleme. 

Eine der teilnehmenden Mütter ist Rosa N.* Sie kümmert sich alleine um ihre Kinder Anna*, Philip* und Jeremy*. Als sie mit Philip schwanger war, erfuhr sie von ihrer HIV-Infektion. Für Rosa war es ein großer Schock. Doch durch Gespräche mit anderen HIV-positiven Müttern fasste Rosa neuen Lebensmut. Sie staunte über die Lebensfreude der Mütter: „Die anderen Frauen haben mich stärker gemacht.“ Bei der Mütterfreizeit konnte sie endlich einmal ihre Sorgen aussprechen. Rosa sagte uns: „Erst haben wir über unsere Probleme geredet – dann haben wir zusammen gelacht.“

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende », dass wir noch mehr Mütter wie Rosa N. über HIV und AIDS informieren können.   

* Namen zum Schutz der Personen verändert.