Ein guter Schulstart für Kinder aus HIV-positiven Familien


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Das neue Schuljahr ist in vielen Familien schon seit Wochen ein wichtiges Thema, insbesondere wenn die Einschulung bevorsteht. Anlässlich des Schulstarts bat auch die 35-jährige HIV-positive Mutter Corinna S.* die Stiftung um Hilfe. Ihr sechsjähriger Sohn Fabian* wird eingeschult und ihre fünfzehnjährige Tochter Svenja* geht demnächst in die 10. Klasse. Corinna ist alleinerziehend und bezieht Arbeitslosengeld II. Das Geld für die Familie ist knapp. Die Ausgaben für Schulmaterial, neue Sportsachen und Schulranzen sind kaum mit eigenen Mitteln zu finanzieren.

Corinna beschrieb uns die Schulsituation ihrer Tochter: „Für Svenja war es schlimm als meine HIV-Infektion in der Schule bekannt wurde. Sie hat oft geweint, weil keiner mehr bei ihr angerufen hat und mit ihr spielen wollte. Sie hat nicht verstanden, dass sie geärgert wird, weil ihre Mutter krank ist“. Erst nachdem Corinna offen über ihre erfolgreiche HIV-Therapie sprach, beruhigte sich die Situation in der Schule. Svenja fand nach Monaten der Zurückweisung neue Freunde in ihrer Klasse. 

Wie alle Mütter möchte auch Corinna ihren Kindern einen guten und sorgenfreien Start in das neue Schuljahr ermöglichen. Dafür ist neben der Akzeptanz ihrer Kinder in der Schule, auch eine gute Schulausstattung unerlässlich. Die Stiftung wird Corinna daher mit 260 Euro für Schulmaterialien für ihre Kinder unterstützen. 

Die Deutsche AIDS-Stiftung fördert jährlich rund 1.500 Kinder und Jugendliche wie Fabian und Svenja aus HIV-positiven Familien. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende », damit wir noch mehr Kindern und Jugendlichen helfen können!

*Namen zum Schutz der Personen geändert.