Bitte helfen Sie HIV-positiven Menschen, ihre Erkrankung zu bewältigen


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Es ist ein großartiger Fortschritt, dass wir heute die Vermehrung von HIV stoppen können. So lässt sich AIDS verhindern und wir retten das Leben HIV-positiver Menschen. Dennoch: Die meisten Menschen mit HIV haben sehr große Angst wegen ihrer HIV-Infektion in der Familie, von Freunden oder am Arbeitsplatz diskriminiert zu werden. Umso schlimmer ist es, wenn die HIV-Infektion durch Nebenwirkungen der Medikamente sichtbar wird.

Sabine K.*, 45 Jahre, leidet unter solchen Nebenwirkungen und bat die Stiftung um Hilfe. „In den letzten Jahren habe ich durch die Medikamente eine starke Lipoatrophie (der Schwund von Fettgewebe) im Wangenbereich. Jeder kann sofort erkennen, dass ich krank bin. Das macht mir sehr zu schaffen. Ich schäme mich, wenn mich die Menschen so merkwürdig ansehen, z.B. in der U-Bahn. Immer häufiger sprechen mich Fremde und auch Bekannte auf meine eingefallenen Wangen an. Das ist für mich zu einer enormen psychischen Belastung geworden. Ich möchte, auch im Interesse meiner Familie, verhindern, dass ich wegen HIV und AIDS diskriminiert werde.“

Menschen wie Sabine können außerdem nicht mehr richtig essen. Weil sie Fettgewebe verlieren, beißen sie sich ständig in die Wangen. Damit Sabine ihre sozialen Kontakte nicht verliert und ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird, hat die AIDS-Stiftung ihr einen Zuschuss von 400 Euro für zwei Behandlungen mit einem Wangenfüllmittel gezahlt. So geht sie wieder gerne unter Leute und weiß, dass man ihr HIV in den nächsten Jahren nicht ansehen kann. Neben materieller Not ist die Angst vor Diskriminierung die größte Sorge von Menschen mit HIV/AIDS.

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