Frauen geraten viel öfter als Männer durch HIV/AIDS in materielle und soziale Notlagen

2014 haben sich erstmals mehr Frauen mit HIV/AIDS als Männer an die Deutsche AIDS-Stiftung um Hilfe gewandt, obwohl in Deutschland weit mehr Männer HIV-positiv sind als Frauen. Frauen geraten viel öfter als Männer durch HIV/AIDS in materielle und soziale Notlagen.

Eine von ihnen ist Silke W.* Die 30-jährige Frau leidet seit einigen Jahren zunehmend unter Begleiterkrankungen von HIV/AIDS und kann deswegen nicht mehr arbeiten. Vor einigen Monaten kamen massive Durchfälle und eine starke Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit hinzu. Silke ist nicht groß, aber nach wenigen Wochen wog die zierliche Frau nur noch 41 kg. Sie fühlte sich so schwach, dass sie sich kaum noch alleine traute, die Wohnung zu verlassen. Längere Wege kann sie seitdem nur noch mit Bussen und Bahnen bewältigen. Nur so erreicht sie weiterhin ihre Ärzte und die Beratungsstelle. Ihre Ärztin hätte Silke gerne ein Medikament zur Stärkung des Darms verschrieben, aber dieses müsste sie selbst bezahlen. Für das Medikament und auch für eine Monatskarte für Bus und Bahn fehlte Silke das notwendige Geld. Nach Rücksprache mit ihrer Beraterin haben wir Silke W. mit 250 € für drei Monate die Medikamente und ihre Mobilität sichern können. Silke schöpfte neuen Mut für ihr Leben. Durch eine künstlichen Zusatzernährung hat sie Gewicht aufbauen können. 

Das Schicksal von Silke W. ist kein Einzelfall. Viele verzweifelte Frauen bitten uns um Geld für notwendige medizinische Hilfsmittel. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende damit wir mehr Frauen mit HIV/AIDS in Not wie Silke unterstützen können. Vielen Frauen ermöglichen wir so Genesung und mehr Lebensqualität!

Gemeinsam können wir helfen!

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