Nach welchen Kriterien bearbeitet die Stiftung Hilfsanfragen?

Bereits im laufenden Antragsverfahren, also noch vor der Entscheidung, prüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Mittelvergabe, ob die Höhe der beantragten Summe auf eine sparsame und wirtschaftliche Verwendung schließen lässt. Daher müssen Antragsteller gegebenenfalls erklären, wie sich die Antragssumme zusammensetzt beziehungsweise wie sie sich errechnet. Ergibt sich nach dieser Prüfung, dass Einsparpotential vorhanden ist, wird die Bewilligungssumme geringer als beantragt festgelegt. Im Bereich der Einzelhilfe wird zunächst immer geprüft, ob staatliche oder kommunale Leistungsträger vorrangig in Anspruch genommen werden können. Ferner hat die Stiftung für eine Reihe von immer wiederkehrenden Antragsgegenständen Höchstbewilligungssummen festgelegt. Der zweckentsprechende Verbrauch aller Zuwendungen – gleich ob Projektmittel oder Einzelhilfen – muss innerhalb einer bestimmten Frist anhand von Rechnungen/Zahlungsbelegen nachgewiesen werden. Bei Projekthilfen erwartet die Stiftung zusätzlich einen oder mehrere Sachbericht, eine Kosten- und Finanzierungsaufstellung und Fotos. Sofern erforderlich, helfen Projektbesuche Finanzierungsbedarfe abzuschätzen und/oder die sparsame und wirtschaftliche Verwendung von Projekthilfen zu überprüfen.