Unterstützen Sie die Krankenreisen für Menschen mit HIV und Aids

© ZIK: Krankenreisen ermöglichen Abstand vom beschwerlichen Alltag

Im Sommer sorgt die Deutsche AIDS-Stiftung dafür, dass besonders schwer an HIV und Aids leidende Menschen eine Auszeit von ihrem beschwerlichen Alltag nehmen können. Sie erleben eine Woche Natur im Mittelgebirge oder an der See. Sie brauchen Krankenpfleger und einen Arzt, denn alleine könnten sie diese Kurzreise nie antreten. Bei der Reise einer 20-köpfigen Gruppe aus Berlin leiden zum Beispiel drei Teilnehmerinnen unter Entzündungen des Gehirns, die zu Sehstörungen bis zur Blindheit führen. Ein Teil der Gruppe ist auf den Rollstuhl angewiesen.

Umso schöner ist es, dass die gegenseitige Hilfe und Fürsorge bei der Krankenreise der Berliner im Vordergrund stand. So freuten sich alle, als Stefans* mit der HIV-Infektion zusammenhängenden, chronischen Schluckbeschwerden nach drei Tagen verschwanden und er wieder feste Nahrung zu sich nehmen konnte. Die täglichen Ausflüge und Spaziergänge waren an die Leistungsfähigkeit der Gruppe angepasst. Der mitreisende Arzt stellte fest: Längst verloren geglaubte Fähigkeiten konnten durch die Reise reaktiviert werden. So haben sich die Mitreisenden wieder kleine und große Ziele gesetzt. Brigitte*, die seit ihrer fortgeschrittenen HIV-Infektion an einer schweren Gehbehinderung leidet, nahm sich zum Beispiel vor, an allen morgendlichen Spaziergängen teilzunehmen und schaffte es mit Hilfe der anderen.

Für Menschen mit HIV und Aids, die kaum ihre Wohnungen verlassen können, ist eine Woche im Grünen, am See oder am Meer etwas ganz Besonderes. Stefan aus Berlin schrieb nach der Reise: „Danke Ihnen allen, für dieses wunderbare Geschenk!“


Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende », weiteren aidskranken Menschen mit schweren Beeinträchtigungen diese Krankenreisen zu ermöglichen. 

Die Deutsche AIDS-Stiftung gibt 81 Euro pro Tag dazu, damit eine durch Ärzte und Pflegekräfte begleitete Krankenreise stattfinden kann. Bitte helfen Sie! 


*Name zum Schutz der Person geändert.