HOPE Cape Town - Hoffnung am Kap

Südafrika ist schwer von HIV/AIDS betroffen: Insgesamt 7,1 Millionen Menschen – mehr als 10 Prozent der Bevölkerung – sind HIV-positiv. Im Jahr 2016 sind an den Folgen von AIDS 110.000 Menschen gestorben. 1,7 Millionen Kinder waren zu diesem Zeitpunkt sogenannte AIDS-Waisen, weil sie ihre Eltern aufgrund der unheilbaren Immunschwächekrankheit AIDS verloren haben.

Hinter diesen schockierenden Zahlen liegt vor allem das tausendfache Leid der Menschen und ihre tagtäglichen Probleme: Wer kümmert sich um den Unterhalt der Familie, wenn ein Elternteil oder schlimmstenfalls beide sterben? Wer übernimmt Verantwortung für die Kinder?


„Es ist tragisch, grausam und furchtbar, am Totenbett eines Kindes sitzen zu müssen. Dann lässt einen die Vorstellung nicht los, dass man hätte helfen können, wenn das Kind nur früher mit Medikamenten versorgt worden wäre.“ - Pfarrer Stefan Hippler, Gründer des Projektes HOPE in Kapstadt.


3.2.3._HOPESH02.jpg#asset:649:artikelbildMittelDer deutsche Pfarrer und Seelsorger Stefan Hippler wollte nicht tatenlos zusehen, dass die HIV-Diagnose das sichere Todesurteil für die Menschen in Südafrika bedeutet und gründete im Jahr 2000 das Hilfsprojekt HOPE Cape Town. HOPE kümmert sich um HIV-positive Kinder und deren Eltern und schafft notwendige Infrastrukturen in den Townships, um die Menschen mit den lebensrettenden Medikamenten zu versorgen.

HOPE-Gesundheitsarbeiterinnen überwachen die Einnahme der antiretroviralen Medikamente und leisten in den Gemeinden Aufklärungsarbeit. Darüber hinaus veranstaltet HOPE-Seminare zur AIDS-Prävention, organisiert die Aus- und Fortbildung von Gesundheitsarbeiterinnen, medizinischem Personal und Krankenschwestern.

Die HOPE-Gesundheits- arbeiterinnen

Die HOPE-Gesundheits- arbeiterinnen »

Die Arbeit der Gesundheitsarbeiterinnen in den Townships  »
Hilfe für HIV-positive Kinder

Hilfe für HIV-positive Kinder »

Intensive Betreuung im Tygerberg Krankenhaus  »

Die HOPE-Kapstadt-Stiftung

Um die Aktivitäten von HOPE Cape Town noch umfangreicher mit Spenden aus Deutschland unterstützen zu können, wurde am 1. Oktober 2007 die HOPE-Kapstadt-Stiftung als treuhänderische Stiftung der Deutschen AIDS-Stiftung in Bonn gegründet. Die Deutsche AIDS-Stiftung fördert bereits seit 2004 Hilfsprojekte von HOPE Cape Town und schätzt die betroffenennahe und direkte Hilfe der südafrikanischen Partner. Da immer mehr Menschen in Deutschland diese Hilfen unterstützen möchten, wurde die HOPE-Kapstadt-Stiftung als Treuhandstiftung der Deutschen AIDS-Stiftung ins Leben gerufen. Die Spenden der HOPE-Kapstadt-Stiftung fließen in die Hilfsprojekte von HOPE.

Die unselbstständige HOPE-Kapstadt-Stiftung ist Veranstalterin der HOPE-Gala in Dresden. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der HOPE-Kapstadt-Stiftung » und der HOPE-Gala ».

Den Flyer über die Arbeit der HOPE-Kapstadt-Stiftung (PDF-Dokument, 2,8 MB) können Sie herunterladen.