Die HOPE-Gesundheitsarbeiterinnen

Pauline Jooste, Senior-Nurse, koordiniert die HOPE-GesundheitsarbeiterinnenHOPE Cape Town hat in den Townships rund um Kapstadt mehrere Gesundheitsarbeiterinnen eingestellt. Sie arbeiten eng mit den lokalen Tageskliniken zusammen und machen Hausbesuche bei den Patienten.

Ihre Ausbildung umfasst eine von UNISA (University of South Africa) zertifizierte Schulung „HIV & AIDS Care and Counselling“ in allen medizinischen und sozialen Aspekten von HIV und AIDS: Übertragung, Krankheitsentwicklung, Medikation, traditionelle Herausforderungen, Beratung und emotionale Begleitung. Viele Gesundheitsarbeiterinnen sprechen neben Englisch auch Afrikaans, Xhosa, oder Sutu. Bei der Verständigung zwischen Ärzten und Patienten ist dies oftmals von großer Bedeutung.

Zuvor waren die Gesundheitsarbeiterinnen meist freiwillige und unbezahlte Helferinnen in den jeweiligen Tageskliniken. Dank der Ausbildung und Anstellung bei HOPE Cape Town werden sie in den Township-Kliniken verstärkt in der HIV/AIDS-Beratung und Prävention eingesetzt. Gleichzeitig ermöglicht ihnen die Anstellung bei HOPE Cape Town, den Unterhalt für sich und den für ihre Familien zu verdienen.

HOPE–Gesundheitsarbeiterin Kekeletsu Lebeta (links) imTownship GrabouwDie Deutsche AIDS-Stiftung finanziert die Anstellung einiger Gesundheitsarbeiterinnen, darunter auch die der Koordinatorin Pauline Jooste. Diese ist seit Januar 2005 für HOPE Cape Town tätig und die zentrale Person in der Projektarbeit. Aufgrund ihrer nahezu 30-jährigen Erfahrung in Krankenhäusern und Tageskliniken in Südafrika genießt Pauline Jooste in den Gemeinden und Township-Kliniken großes Vertrauen.