Deutsche AIDS-Stiftung baut Projektförderung aus

Jahresbericht 2018 erschienen

Bonn, 11.07.2019. Im Jahr 2018 hat die Deutsche AIDS-Stiftung die Förderung von Projekt- und Gruppenhilfen ausgebaut, wie aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht für das vergangene Jahr hervorgeht. Die Stiftung wandte 424.524 Euro für ihre nationale Förderung von Projekten und Gruppenangeboten auf. Dies macht einen Anteil von 30,5 Prozent der 2018 zur Verfügung gestellten Mittel aus. Für individuelle Hilfen im Inland wurden 427.274 Euro und für internationale Projektförderungen 539.790 Euro bereitgestellt, was prozentualen Anteilen von 30,7 bzw. 38,8 an der Gesamtfördersumme entspricht. Weitere 198.831 Euro wurden durch die unselbstständige Treuhandstiftung HOPE-Kapstadt-Stiftung ausgezahlt.

„Der Deutschen AIDS-Stiftung ist es wichtig, gute Projekte zur Aufklärung, Gesunderhaltung, Teilhabe und Integration zu unterstützen. So ermöglicht die Stiftung einerseits HIV-positiven Menschen, ein selbstverantwortliches und sinnerfülltes Leben führen zu können“, sagt Kristel Degener, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. „Andererseits hält die Stiftung das Thema in der Öffentlichkeit wach und engagiert sich in der Präventionsarbeit. Denn nur wer informiert und aufgeklärt ist, kann die eigene Gesundheit erhalten, fördern und sich somit vor HIV schützen.“

Schwerpunkte in der Projektförderung in Deutschland waren mit 36 Prozent Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund, gefolgt von Aufklärungs- und Informationsangeboten mit 25 Prozent. Dabei unterstützte die Deutsche AIDS-Stiftung Projekte von lokalen Trägern wie Aidshilfen und Aids-Beratungsstellen. Hierzu zählen beispielsweise mit dem Café Kuchus eine Anlaufstelle für queere Geflüchtete in Berlin oder mit dem Checkpoint der Aidshilfe Düsseldorf ein niedrigschwelliges Beratungs- und Testangebot zu HIV und weiteren sexuell übertragbare Infektionen. Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützte die Deutsche AIDS-Stiftung zweckbestimmt mit 100.000 Euro für Projekte für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund.  

International stand die Unterstützung im südlichen Afrika im Mittelpunkt. Hierzu zählen insbesondere Projekte von HOPE Cape Town in Südafrika und das DREAM-Programm in Kenia und Mosambik.

Der Jahresbericht 2018 steht zum Download zur Verfügung unter: http://aids.st/jb

Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung: IBAN: DE85 3705 0198 0008 0040 04

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte Aids-Hilfsorganisation in Deutschland, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung bietet und über HIV/Aids aufklärt. Sie hilft seit mehr als 30 Jahren bedürftigen Menschen mit HIV und Aids in Deutschland durch Einzelhilfen und durch die Unterstützung von Projekten wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Darüber hinaus fördert die Stiftung seit dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte, etwa für Aidswaisen, Jugendliche, Mütter und ihre Kinder, vor allem im südlichen Afrika. Die Urstifter 1987 waren Rainer Ehlers, der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und das Deutsche Rote Kreuz.

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Sebastian Zimer

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