Konzert der Bochumer Symphoniker erbringt 39.000 € für AIDS-Stiftung

Bochum/Bonn, 2. Dezember 2018. Am Samstagabend begeisterten die Bochumer Symphoniker, begleitet von 13 Instrumentalisten, das Publikum im ausverkauften Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum. Das Benefizkonzert zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung erbrachte einen Erlös von 39.000 €.

Ministerpräsident Armin Laschet übernahm die Schirmherrschaft. In seiner Vertretung sprach Karl-Josef Laumann, Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales ein Grußwort, in dem er am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität mit Menschen mit HIV/AIDS aufrief. Kristel Degener, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung dankte allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Sie berichtete über die Erlösverwendung des letztjährigen Konzerts und betonte die gesellschaftliche Verantwortung, gegen Diskriminierung von Menschen in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen einzutreten.

Mit den Bochumer Symphonikern unter Leitung des Bochumer Generalmusikdirektors Steven Sloane traten das Posaunenoktett Trombone Unit Hannover und fünf international renommierte Instrumentalisten auf: Trompeter Simon Höfele, Cellist Maximilian Hornung, Klarinettist Sebastian Manz, Pianist Fabian Müller und Violinist Josef Špaček. Zum dritten Mal führte charmant und anekdotenreich der niederländische Klassik-Moderator Bo van der Meulen durch den Abend. Alle am künstlerischen Programm Beteiligten verzichteten zugunsten der AIDS-Stiftung auf ihre Gage.

„Sehr herzlich danke ich allen, die zum Gelingen und zu dem sehr guten Ergebnis des 3. Festlichen Konzerts der Bochumer Symphoniker für die Deutsche AIDS-Stiftung beigetragen haben“, sagt Kristel Degener, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. „Dass das Konzert am 30. Welt-AIDS-Tag durch so viel Unterstützung und Herzblut vieler Engagierter stattgefunden hat, freut mich persönlich sehr. Dies ist ein wichtiges Zeichen der Hoffnung und der Solidarität für und mit Menschen mit HIV/AIDS“.

„Die Kooperation zwischen dem Orchester und der Deutschen AIDS-Stiftung ist natürlich schon wegen der überaus ansehnlichen Beträge, die durch die Konzerte erspielt werden, ein großer Erfolg. Aber auch in künstlerischer Hinsicht ist die Zusammenarbeit mit den herausragenden Instrumentalisten, das gemeinsame Musizieren auf derart hohem Niveau nicht nur für das Publikum, sondern auch für uns eine große Freude“, sagte Generalmusikdirektor Steven Sloane.

Die 39.000 € Erlös des Konzerts fließen in die Aktivitäten der Deutschen AIDS-Stiftung in Bochum, dem Ruhrgebiet und Mosambik. In Bochum fördert die Stiftung bereits seit der Aufbauphase das im Frühjahr 2016 eröffnete Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin – Walk In Ruhr (WIR). Seit April 2018 finanziert sie eine Teilzeitstelle im Rahmen der psychologischen Arbeit. Auch das Programm DREAM in Mosambik kann durch die Konzert-Erlöse die medizinische Betreuung HIV-positiver Schwangerer fortführen, durch die die HIV-Übertragung von der Mutter auf das Baby mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 100 Prozent verhindert werden kann.

Veranstalter des Konzerts sind die Deutsche AIDS-Stiftung in Kooperation mit den Bochumer Symphonikern und dem Walk in Ruhr – Zentrum für sexuelle Gesundheit – am Katholischen Klinikum Bochum.

Die Veranstaltung konnte realisiert werden dank der freundlichen Unterstützung von: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Evonik Industries AG, Katholisches Klinikum Bochum, Stadtwerke Bochum, Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und VONOVIA.

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