„Sie lügt mich an, damit ich glücklich sein kann“

Spot der Deutschen AIDS-Stiftung zum Welt-Aids-Tag

Mit einem Spot zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember macht die Deutsche AIDS-Stiftung auf die Situation von Kindern HIV-positiver Eltern aufmerksam. Der 30-Sekunden-Film läuft ab sofort bei privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern.


„Kinder HIV-positiver Eltern geraten leicht aus dem Blick“, sagt Kristel Degener, Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. „Dabei haben sie meist feine Sensoren und spüren recht früh, dass etwas anders ist.“  HIV sei in betroffenen Familien ein sensibles Thema, das oft verschwiegen werde. Rat und Hilfe für die Eltern seien wichtig. Besonders bei der Frage wann und wie sie mit ihren Kindern reden können - über ihre eigene HIV-Infektion oder die der Kinder. 

Die Deutsche AIDS-Stiftung fördert deshalb bundesweit Projekte von Beratungsstellen. Außerdem hilft sie Familien in finanziellen Notsituationen. „Große finanzielle Sorgen, die zu Diskriminierung und gesundheitlichen Einschränkungen dazukommen, sind auch für die Kinder direkt spürbar.“, so Kristel Degener.

Im Jahr 2019 hat die Stiftung bisher schon mit 69.000 Euro betroffene Familien und Projekte für Eltern und Kinder unterstützt. Dazu kommen erfahrungsgemäß noch viele Hilfsanfragen zur Weihnachtszeit. Die Stiftung hat dazu schon vor 15 Jahren einen Weihnachtshilfe-Fonds für bedürftige Familien eingerichtet.

Den diesjährigen Spot hat XIMPIX Kreativagentur aus Hannover entwickelt und produziert. Die Idee dazu hatte ein 9-jähriges Mädchen, das sich mit ihrer Mutter als Protagonistin zur Verfügung stellte. „Wir bewundern dieses Mädchen. Sie hat auf wunderbare Weise gezeigt, dass Solidarität mit HIV-positiven Menschen jeder kann“, sagt Kristel Degener. „Auch wenn man selbst nicht HIV-positiv ist oder betroffene Eltern hat.“

Dr. Volker Mertens

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Andrea Babar

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