Sie sind ausgehungert und verwahrlost, manche Jungen und Mädchen finden die Sozialarbeiter buchstäblich im Müll. Für Kinder und ihre Eltern in der Township Soweto in Johannesburg ist das Leben oft hart und hoffnungslos. Besonders, wenn die Familie einen ungeklärten Aufenthaltsstatus hat. Dann fällt sie durch alle Raster, auch die der staatlichen Gesundheitsversorgung: keine Untersuchungen, keine Medikamente. Die junge Organisation UZIMA hilft vor Ort – und die Deutsche AIDS-Stiftung fördert ihre Arbeit.
Chancen schaffen
Viele Erwachsene betäuben sich mit Drogen und kümmern sich nicht um ihre Kinder. Ist die Situation schlimm, bietet das Team von UZIMA an, die Kinder in eine sichere Siedlung auf dem Feld einer ehemaligen Farm aufzunehmen. 437 Kinder leben dort aktuell, 103 davon sind HIV-positiv. Sie bekommen Essen, werden medizinisch untersucht, erhalten HIV-Medikamente. Wenn möglich kümmert sich das UZIMA-Team darum, dass die Kinder zur Schule gehen. Sind die Mütter drogenfrei, dürfen sie mit in die Siedlung kommen.
Das Projekt braucht jeden Euro, damit Kinder und ihre Eltern einen Weg finden aus ihrer prekären Lage. Und, damit sie regelmäßig ihre HIV-Medikamente bekommen. Denn unbehandelt ist HIV immer noch tödlich.







