Dr. Kopf Alten-Stiftung unterstützt Hilfe für HIV-positive Senior*innen
Mit 10.000 Euro hat die Dr. Kopf Alten-Stiftung die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung unterstützt. Vielen Dank! Mit dem Geld konnte die Stiftung ausgewählte Projekte für HIV-positive Seniorinnen und Senioren fördern. Dazu gehören Frühstücks-, Begegnungs- und Freizeitangebote, Kochgruppen und weitere Formate, die dazu einladen, sich einer Gruppe anzuschließen und sich mit anderen auszutauschen. Beratungsstellen bundesweit bitten die Deutsche AIDS-Stiftung um Finanzierungshilfe, um ihre Angebote aufrecht erhalten zu können. Die Stiftung hilft nach ihren Möglichkeiten. Denn ein Schwerpunkt unserer Arbeit sind „Care“-Projekte, die Menschen mit HIV und Aids aus Einsamkeit und Isolation helfen. Dazu braucht es ein geschütztes Umfeld, das frei ist von Stigmatisierung und Diskriminierung, wie in den geförderten Beratungsstellen.
HIV-positive Senior*innen
Körperlichen Einschränkungen genauso wie seelische machen HIV-positiven älteren Menschen oft zu schaffen. Nicht selten haben sie sich – auch wegen Diskriminierungs-erfahrungen – zurückgezogen. Einsamkeit und Depressionen gehören zu den großen Herausforderungen in der Begleitung von HIV-positiven Senior*innen.
Die Gruppe der HIV-positiven Frauen und Männer wächst stetig, auch die der über 50-Jährigen. Menschen mit HIV altern im Schnitt 5 bis 10 Jahre früher als Menschen ohne HIV. Eine fortgeschrittene Infektion sowie Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente führen zu einem schnelleren Alterungsprozess. Unter Fachleuten gelten Menschen mit HIV – insbesondere mit einer Infektion aus den 1980er Jahren oder der ersten Hälfte der 1990er Jahre – bereits mit 50 Jahren als Senior*innen.
Ein Beispiel
Mit Hilfe der Dr. Kopf Alten-Stiftung konnten 57 HIV-positive Senior*innen an Festen teilnehmen.
Über das Jahr verteilt organisieren Beratungsstellen Feste, die ungezwungen sind und zum Kommen einladen. Manche Besucherinnen und Besucher sind regelmäßige Gäste, bei anderen braucht es ein wenig Motivationshilfe. Beliebt sind Feste im Freien, wie Sommergrillfeste, aber auch Neujahrsessen und andere Feiertagstreffen. Gerade an Feiertagen ist es für die HIV-positiven älteren Personen, die die Beratungsstellen im Blick haben, sehr schön, eine Anlaufstelle zu haben. Einige leiden unter Einsamkeit, die sich an Feiertagen noch verstärken kann. Die Förderung der Stiftung ist auch deshalb wichtig, damit die Beratungsstellen ihre Feste sehr günstig oder sogar kostenfrei für ihre Besucherinnen und Besucher ausrichten können. Viele Gäste müssen jeden Cent umdrehen.





