JETZT GEMEINSAM DIE HIV-EPIDEMIE BEENDEN!
Bonn, den 28.11.2025: Die Entwicklungen auf globaler Ebene werden sich auch auf die Lage der HIV-Prävention und -Versorgung in Deutschland auswirken, denn Viren kennen keine Grenzen. Auch deshalb fordert ein Konsortium aus Zivilgesellschaft, Medizin, Pharmazie und Industrie, dem auch die Deutsche AIDS-Stiftung angehört, konkrete Maßnahmen und appelliert an die Bundesregierung, ein Scheitern der im Jahr 2016 beschlossenen Strategie „BIS 2030“ zu verhindern. Diese Strategie beinhaltet nicht nur einen Fahrplan zur Eindämmung von HIV, sondern auch von Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Sie darf nicht scheitern.
Das deutsche Bündnis fordert unter anderem:
- Eine umfassende HIV-Teststrategie und flächendeckende Testinfrastruktur
- Versorgungsangebote und diskriminierungsfreier Zugang zu HIV-Therapien und medikamentöser Prophylaxe (PrEP), auch in ländlichen Gebieten
- Bundesweite, niedrigschwellige Beratungs- und Versorgungsangebote für verletzliche Gruppen und eine nachhaltig sichere Finanzierung bestehender Beratungsstrukturen
Das gemeinsame Konsenspapier finden Sie hier zum Download.
- Die Rücknahme der Mittelkürzungen – auch aus aus Deutschland – für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV und anderen Erregern sowie Intensivierung des internationalen Engagements Deutschlands.
Pressekontakt:
DAS: Katrin Groos | katrin.groos@aids-stiftung.de | +49 228 60469 31




